Gnadenplätze

Gnadenplätze

Einige unserer Tiere können leider nicht vermittelt werden und haben somit einen Gnadenplatz.
Dazu gehören unsere Huftiere – Pferde, Mulis, Esel.  
Einige Hunderassen, die zu den Kampfhundrassen in der Türkei gehören, dürfen laut türkischem Gesetz das Land nicht verlassen z.B. PitBull und CaneCorso.
Dazu kommen auch einige Tiere, die aufgrund ihres sehr hohen Alters, schweren Krankheiten oder Verhaltensauffälligkeiten ebenfalls nicht zur Vermittlung stehen. Ein Ortswechsel oder die Strapazen der Reise nach Deutschland wären eine zu hohe Belastung und daher haben Sie bei uns einen Gnadenplatz.
Sie alle sind ganz besonders und jeder ist auf seine Art einzigartig.

Unsere Huftiere

Im Jahr 2014 zog mit Mulidame Lollipop das erste Huftier bei Kitmir ein. Danach folgten Popcorn und Cornflakes und viele weitere….

Damals hatten wir keine Erfahrung mit der Unterbringung, Ernährung und der Versorgung solcher Tiere. Mit Hilfe einiger Unterstützer, die uns mit Rat und Tat zur Seite standen, konnten wir ein Heim für diese Tiere schaffen, um sie vor dem Tod zu bewahren. In den letzten Jahren kamen immer neue Tiere dazu. Leider haben uns auch welche verlassen.

Viele Mulis, Esel oder Pferde werden in den Bergen entsorgt, nachdem sie bei ihren ehemaligen Besitzern ausgedient haben. Sie mussten jahrelang schwere Lasten tragen und wurden in den meisten Fällen sehr grausam behandelt. Viele Narben und andere Verletzungen sind noch heute deutlich an den Tieren zu erkennen.

In den Bergen ereilt sie dann meist ein grausamer Tod, denn sie werden von den vielen wilden Hunden oder Wölfen, die dort oben in den Bergen leben, lebendig gefressen. Bei uns haben sie nun einen Gnadenplatz bis zum Ende ihrer Tage. Hier dürfen sie in Sicherheit leben ohne Grausamkeiten, Durst oder Hunger.

Jonny

Als zwei Helferin auf dem Weg zum Kitmirhaus waren, stand dieser wunderschöne Hengst mitten auf der Straße. Die beiden warteten, ob er zu jemandem gehört, doch es kam niemand. Also wurde ein Transport zu unserem Grundstück organisiert.  

Pate: Jonny dankt seinen Paten Beatrice Gümüsay, Marion Carey und Martina Schwarz für die monatliche Unterstützung.

Mila

Mila lebte lange Zeit oben in den Bergen bei einem armen Mann, der die Dame bestmöglichst versorgte. Doch sie litt an schwerer Hufrehe und war auch insgesamt in einem schlechten Zustand. Daher gab er sie uns mit und wir besorgten einen Hufschmied, der Mila behandelte. Sie ist schon sehr alt und das Laufen fällt ihr schwer, aber es geht ihr gut.

Pate: Die große Mila freut sich sehr über ihre Patin Manuela Diebold.

Picasso

Pate: Picasso freut sich unendlich über seine Paten Helga zur Strassen und Katrin Schuch, Danke!

 

Barney

Barney hat selbst den Weg zu uns gefunden. Er stand plötzlich vor unserem Tor – vielleicht hat ihn auch jemand dort ausgesetzt. Egal wie – plötzlich war er da und er dürfte bleiben. Barney wurde kastriert und in die Gruppe integriert. 

Pate: Barney bedankt sich ganz herzlich bei seiner Patin Lisa Maier.

Najuk

Pate: Anja Pfattheicher ist die neue Patin für Najuk, der sich sehr darüber freut!

Anjay

Pate: Anjay bedankt sich bei Kerstin Hellwig, Thomas Hellwig und Maurizio Papini

Filinchen

Filinchen wurde vor einigen Jahren “freigekauft” für ca. 250 €. Die Besitzer wollten sie zum Schlachter bringen, doch Tierschützer wollten das Mädel retten und baten uns um Hilfe. Damals hatten wir extra für unsere ersten Huftiere etwas Platz geschaffen und somit war auch für Filinchen noch ein Plätzchen frei. Was wir damals nicht wussten… Filinchen war trächtig…

Pate: Filinchen bedankt sich ganz herzlich bei seinen Patinnen Dagmar Merle, Lisa Holzheuer und Chira Domenique Ruscelli.

Surprise

Der Name ist Programm – denn Surprice war für uns alle eine riesen Überraschung. Vor einigen Monaten hatten wir Filinchen aufgenommen, die sich als sehr zickige Stute zeigte. Eines Nachts war viel Trubel im Gehege, die Hunde bellten und es herrschte große Unruhe. Als Efkan nachsah, war er sehr verblüfft, als plötzlich das kleine Fohlen im Stroh lag.  Was keiner bei der Aufnahme von Filinchen wusste, war das sie trächtig war… und so wurde unsere Surprise geboren. 

Pate: Surprise bedankt sich ganz herzlich bei ihrer Patin Sylvia Stoffels.

Pünktchen

Pünktchen kommt aus den Bergen, sie wurde vermutlich dort ausgesetzt, weil sie von ihren Besitzern nicht mehr “gebraucht” wurde… und das Mitten im Winter hohem Schnee, sodass die Futtersuche für ein Pferd alles andere als einfach ist. Wir fahren wöchentlich hoch, um die Berghunde zu füttern. Und auf einmal stand sie da, an einem der Futterplätze. Auch bei den nächsten Touren blieb sie immer an der gleichen Stelle und wartete. Unsere Anja tat dieses Pferd so Leid, bei der Kälte und ohne Futter. Daher wurde ein Transport organisiert und die kleine Stute zu uns gebracht.  

Pate: Pünktchen freut sich über ihre Patinnen Anja Pfattheicher und Christiane Niewald.

Ayas – Sir Galahad

Dieser hübsche Hengst wurde uns quasi “geschenkt”. Er lebte bei einem Mann in einem kleinen Stall ohne Fenster. Nur ein Loch in der Tür war seine einzige Möglichkeit für Tageslicht. Er stand in seinem eigenen Kot und Dreck. Der Mann hatte keine Verwendung für ihn und wollte ihn loswerden. Er stelle uns vor die Wahl – entweder wir nehmen ihn oder er bringt ihn zum Schlachter. Unsere Antwort war klar…

Pate: Sir Galahad bedankt sich ganz herzlich bei seinen Paten Dorothea Ekmekci und Vanessa Göckel.

 

Unsere “Kampf” – Hunde

Die sogenannten Kampfhunde habe in der Türkei leider kein gutes Ansehen, daher war ihre Haltung lange Zeit verboten und mit hohen Geldstrafen versehen. Sie wurden oftmals versteckt und illegal gezüchtet und dann, wenn Kontrollen anstanden, einfach ausgesetzt. Doch mit der Einführung der Registrierungspflicht, ist die Haltung erlaubt, sofern man sie registriert. So kamen die  “Kampf”-Hunde zu uns.

“Kampf” setzen wir hier ganz bewusst in Anführungszeichen, da die Hunde, die wir bei uns haben und gezeigt haben, wie lieb, verkuschelt, zutraulich und verträglich sie sind. Kein Hund ist böse oder will kämpfen – es kommt darauf an, wie sie sozialisiert, vergesellschaftet und erzogen werden. Einige unserer Staffordshire Bull Terrier leben frei auf dem Gelände und haben ihre Rolle als Begrüßungskomitee für Besucher eingenommen.

Auch diese Hunde brauchen Hilfe und wir können nicht wegsehen, nur weil jemand entschieden hat, dass sie gefährlich sind. Leider bekommt man für einen Kampfhund keine Ausreisepapiere, sodass sie das Land leider nicht legal verlassen dürfen. Sie haben daher bei uns einen Gnadenplatz auf Lebenszeit.

Yeter

Yeter wird wegen ihrer auffälligen Färbung auch “die Kuh” genannt. Sie lebt mit Flocke frei auf dem Gelände von Efkanja und ist sehr zutraulich und verkuschelt. “Yeter” ist Türkisch und bedeutet übersetzt “Hör auf!”. Den Namen hat sie von Efkan, immer, wenn sie mal wieder Blödsinn machte, rief er “Yeter!”, was sich dann irgendwann als Name festsetzte.

Pate: 

Bodyguard

Pate: 

 

Flocke

Flocke fällt durch ihre stechend hellblauen Augen besonders auf. Sie ist eine wahre Schönheit, innerlich wie äußerlich. Sie liebt Menschen, Aufmerksamkeit und Kuscheleinheiten. Besonders toll findet sie es, Auto zu fahren und aus dem Fenster zu beobachten, wie die Landschaft vorbeizieht. Wenn ein Mensch sich auf ihren Fensterplatz setzt, klettert sie kurzerhand auf dessen Schoß, im sich den Ausblick nicht verdecken zu lassen.

Pate: 

Alani

Pate:

Sirkin

Sirkin heißt auf Deutsch “die Hässliche”. Den Namen hat sie von den Bauarbeitern erhalten, auf deren Baustelle sie lange lebte. Wir nennen sie meistens Cici. Sie war lange in der Klinik und hat leider, trotz langfristiger Behandlung, noch immer entzündete Augen, die nicht so recht abheilen wollen.

Pate: Sirkin bedankt sich sehr bei Susanne Huth, Melanie Ante und Angelika Beuschlein und für die monatliche Unterstützung.

Dori

Unsere Senioren

Daisy

Die arme Daisy wurde ausgesetzt, dies passiert leider sehr oft in der Türkei, wenn die Tiere alt und krank werden. Verwirrt und total verängstigt wurde sie gefunden – Sie wird auf ca. 12-15 Jahre geschätzt. Auf der Straße hat die Maus keine Chance. Also kam sie zu uns und darf hier ihren Lebensabend verbringen.

Pate: 

Ghost

Ghost lebte lange an einem alten Friedhof und wurde von uns mit Futter versorgt. Der alte Rüde ist blind und fremden Menschen traut er nicht und verbellt sie. Es hat einige Zeit gedauert, bis er Vertrauen gefasst hat und uns an sich heran ließ. Sobald dies möglich war, wurde er zur Kastration mitgenommen und durfte danach bleiben.

Pate: Ghost bedankt sich ganz herzlich bei seinen Patinnen Petra Abbritti und Julia Heine.

 

Eisbär

Eisbär lebte lange oben in Bergen und wurde auf jeder Bergtour an einer Futterstelle versorgt. Er ist etwas scheu und vorsichtig Menschen gegenüber. Seine Freundin Girlie war immer mit dabei. Eisbär war einer von Anjas Lieblingen und sie hielt immer ein Stück Hühnchen für ihn bereit. Sie versprach ihm ihn eines Tages zu sich zu holen, denn er ist schon etwas älter und die Berge sind ein täglicher Überlebenskampf. Nach Anjas Tod wollten wir ihr Versprechen halten und holten ihn und seine Freundin Girlie zu uns.

Pate: Eisbär bedankt sich bei seiner Patentante Michaela Herre für die Unterstützung.

Girlie

Girlie lebte zusammen mit ihrem Kumpel Eisbär oben in den Bergen an einer Futterstelle. Als wir Anjas Versprechen an Eisbär – ihn bei uns aufzunehmen – wahr machten, konnten wir Girlie natürlich nicht alleine zurücklassen. Somit leben jetzt beide zusammen bei uns.
Hier fasst sie nun Vertrauen und findet Menschen nun gar nicht mehr so schlimm.

Pate: Vielen lieben Dank an Karla Augustin für die Übernahme von Girlie´s Patenschaft.

Tarik

Tarik und seine Schwester Laika und ein weiteres Geschwisterchen wurden von Mama Kim in der Nähe unseres Grundstücks geboren. Immer kamen sie vorbei, um eine Portion Futter zu ergattern. Sie waren eine tolle Familie – doch dann wurde das Geschwisterchen erschossen. Schnell räumten wir ein Gehege frei und nahmen die kleine Familie bei uns auf.  Die vorsichtige Kim wurde schnell zutraulich, nur ihre Kinder Tarik und Laika sind bis heute eher scheu. Tarik ist trotzdem sehr neugierig, nur berührt werden möchte er nicht. Aber für ein Leckerchen ist er immer zu haben.

Pate: Susanne Bunse ist die neue Patin von Tarik, vielen lieben Dank.

Laika

Laika und ihr Bruder Tarik und ein weiteres Geschwisterchen wurden von Mama Kim in der Nähe unseres Grundstücks geboren. Immer kamen sie vorbei, um eine Portion Futter zu ergattern. Sie waren eine tolle Familie – doch dann wurde das Geschwisterchen erschossen. Schnell räumten wir ein Gehege frei und nahmen die kleine Familie bei uns auf.  Die vorsichtige Kim wurde schnell zutraulich, nur ihre Kinder Tarik und Laika sind bis heute eher scheu. Laika verbellt alles und jeden den sie sieht und bleibt immer auf Abstand. Aber für ein Leckerchen kommt sie näher und nimmt es sogar aus der Hand.

Pate: Danke Karin Scheer, Ragnar Neumann, Anja Pattheicher sowie Kerstin und Thomas Hellwig, die ihre Patenschaft übernommen haben.

Kim

Kim lebte lange Zeit bei uns vorm Tor. Dann bekam sie Babys und brachte auch diese immer mit, um eine Portion Futter zu ergattern. Sie waren eine tolle Familie – doch dann wurde eines ihrer Babys erschossen. Schnell räumten wir ein Gehege frei und nahmen die kleine Familie bei uns auf.  Die vorsichtige Kim wurde schnell zutraulich und genießt menschliche Zuwendung, nur ihre Kinder Tarik und Laika sind bis heute eher scheu. Mama Kim ist für ihre beiden ängstlichen Kinder ein wichtiger Bezugspunkt und Sicherheitsanker. Daher stand sie bisher nie zur Vermittlung. 

Pate: Kim bedankt sich für seine Unterstützung bei seiner Patin Anne Baczynski und Silvia Hermes.

Rocka

Pate:

Demi & Semi

Demi und Semi wurden von Efkan als kleine Kitten ohne Mama gefunden. Damals waren wir überfüllt und es war kein Platz für so kleine Babys – aber auf der Straße zurücklassen ging auch nicht. Also nahm Efkan sie mit zu sich nach Hause. Für ihn war es seine erste Katzenaufzucht und natürlich haben die beiden sofort sein Herz erobert. Als sie alt genug für die Vermittlung waren, war es für Efkan unvorstellbar, sie abzugeben. Jede Nacht schlafen sie mit im Bett und spenden Efkan Trost in schlimmen Zeiten. Also dürfen sie für immer bei ihm bleiben.

Paten: Demi bedankt sich bei seinen Patinnen Sabine Mitterer und Nathalie Müller.

Semi hat Franziska Trost als Patin gefunden und sagt von ganzem Herzen Danke.