Endstelle: Josef, jetzt Paulchen, hat sein Traumzuhause im elsässischen Seltz gefunden.

Endstelle: Cherie hat ihr neues Zuhause in 66606 St. Wendel gefunden .

Pflegestelle: Willi sehnt sich auf seiner Pflegestelle in 76275 Ettlingen auf sein endgültiges Zuhause.

Endstelle: Alfie und Caramello haben ihr gemeinsames Zuhause in Wörth gefunden.

Pflegestelle: Kimo und Elena warten auf ihren Pflegestellen in 76287 Rheinstetten bzw. Durmersheim auf ihr endgültiges Zuhause

Das Leben im Nirgendwo – ausgesetzt und vergessen

Grüße von unserer Hovarott Bande
25. Januar 2020
Viel zu früh aus dem Leben gerissen…
28. Januar 2020

Wenn man all die Massen Schnee dort oben, hoch in den türkischen Bergen, sieht, kann man kaum fassen, dass dort Tiere (über)leben können.
Die Türkei – für viele Menschen ein Sommer, Sonne, Strand – Paradies.
Für viele Tiere, vor allem nach der Touristensaison, die Hölle auf Erden.

Immer wieder werden neue Hunde dort oben im Niemandsland ausgesetzt – so hoch wie möglich in den Bergen und so weit wie möglich abseits jeglicher Zivilisation – günstiger kann man nicht töten, eine Spritze wäre teurer.

Seit vielen Monaten kümmert sich Anja nun um rund 60-80 Hunde, die ohne menschliche Hilfe verhungern würden.
Seit Wochen liegt der Schnee meterhoch und die Fahrten dorthin dauern viele Stunden, sind gefährlich und jede Tour beinhaltet Futter im Wert von fast 400 Euro.
Ein wahnsinniger Akt, der viel Kraft kostet und leider auch viel Geld. Ohne Spenden wäre es uns nicht möglich diese Tiere zu ernähren.

Auch vorgestern waren Anja und Co wieder in den Bergen und versorgten die vielen Hunde, die diesmal leider über eine Woche ausharren mussten, denn Anja war alleine vor Ort und musste sich, wie die letzten 2 Wochen, um eine Intensivpatientin kümmern und konnte nicht weg.
Ohne freiwillige Helfer sind die Bergtouren einfach nicht mehr zu stemmen… 😔 und auch finanzielle Unterstützung wird nach wie vor dringend benötigt, um die vielen hunderte von Kilos Futter kaufen zu können.

Die letzte Tour war wieder eine emotionale Achterbahnfahrt und kostete viel Kraft…

Einige der angestammten Hunde sind verschwunden und man kann nur hoffen, dass sie eine sichere Höhle im Schnee gefunden haben.

Bereits bei der vorletzten Tour mussten wieder zwei arme Seelen gerettet werden (mittlerweile sind es knapp 40 Hunde, die in den letzten Monaten aus den Bergen gerettet wurden), aber diesmal war leider wieder ein ganz schlimmer Fall dabei.

Anja wurde über eine Hündin informiert, die bereits 4 Tage vorher überfahren wurde, für die sich jedoch Niemand verantwortlich fühlte.

So musste Anja ran und fand eine ganz arme Seele, die schlimm verletzt war und noch schlimmer gelitten haben muss, während sie 4 Tage in ihren eigenen Exkrementen verharren musste und sicher unsägliche Schmerzen hatte.
Ihre Hüfte ist kaputt und der Oberschenkel ist ebenfalls gebrochen… wir haben keine Worte mehr. 😭
Auch sie wurde selbstverständlich mitgenommen und in der Klinik versorgt – ein Zuhause wird sie sicher niemals finden, denn sie wird nie wieder ein gesunder Hund werden – so wie viele andere Hunde bei Kitmir, die seit Jahren auf ihre Chance warten.

Wir können einfach nur auf Hilfe hoffen und möchten an dieser Stelle einfach mal wieder erwähnen, dass es toll wäre, wenn andere Vereine/ Tierschützer einen Platz frei machen könnten oder alternativ auch eine Futtertour übernehmen könnten – es ist einfach zu viel für eine Person.

Ebenso freuen wir uns natürlich über jeden Euro als Spende, um auch weiterhin Futter kaufen zu können.
Wir wissen, dass der Januar immer ein teurer Monat ist, nur leider wissen das die hungrigen Tiere nicht.

Wir danken für jede Spende.

Konto:
Kitmir Tierhilfe Demirtas e.V.
Sparkasse Salem-Heiligenberg
IBAN: DE74690517250002049971

Paypal:
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