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Todesangst…
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In der Nacht vom 05.12 auf den 06.12 wurde, rund 150 Kilometer entfernt von Alanya, ein LKW gestoppt, der nachweislich 70 Hunde aus dem Tierheim Demirtas ,,geladen” hatte. 70 Hunde zusammengepfercht, verletzt und verängstigt, die nachweislich aus dem Tierheim Demirtas/ Alanya stammten. Die Fahrer äußerten sich nicht zu der Frage, was mit den Hunden passieren sollte…

Tarsusakdeniz.com berichtet wie folgt (ins Deutsche übersetzt):

Im Bezirk Alanya zugehörig zu Antalya sind insgesamt 70 Hunde auf einen Lastwagen verladen worden, um sie in den verschiedenen Regionen innerhalb der Grenzen der Provinz Mersin auszusetzen. Der Fahrer des LKW’s wurde jedoch bei frischer Tat ertappt und dank den Bemühungen der beiden Polizei-Teams und der Metropolgemeinde Mersin inklusive der Hunde zurückgeschickt. Der Fahrer hat sich geweigert jegliche Fragen zu beantworten.

Der LKW, der von Alanya nach Mersin fuhr, hatte insgesamt 70 Hunde an Bord, die weder Ohrmarken trugen noch geimpft waren. Die Polizei hat den LKW in Bozyazi-Aydincik gestoppt und anschließend kontrolliert.

Der Fahrer, der aus Alanya kam, weigerte sich, auf die Frage der Polizei: wohin denn die Hunde hingebracht werden, zu antworten.

Nach Gesprächen zwischen dem Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Viehzucht Aydincik und die zur Bezirksdirektion Mersin gehörige Abteilung für landwirtschaftliche und veterinärmedizinische Dienstleistungen hat sich herausgestellt, dass die Tiere in Alanya verladen wurden um sie in Mersin in den verschiedenen Teilen der Stadt auszusetzen. Das Verbrechen wurde auch im Bericht der Gendarmerie dokumentiert.

Das Fahrzeug, das vom Tierheim Alanya mit Hunden beladen wurde, wurde am 5. Dezember um 23:50 Uhr gestoppt nachdem zuvor ein Bericht über diesen Vorfall bei dem zuständigen Kommandanten eingegangen ist.

Bei der Kontrolle des LKW’s wurden 70 Hunde mit unterschiedlichen Rassen gefunden. Es waren keine Ausweispapiere und auch keine Ohrmarken für die Hunde vorhanden. Die Polizeiteams haben anschließend die notwendigen Maßnahmen für solch einen Vorfall eingeleitet.

Anschließend hat sich die Großstadt der Sache angenommen.

Die Polizei meldete den Fall zuerst beim Anamur Naturschutz danach dem zugehörigen Nationalpark und zuletzt dem Stadtbezirk Mersin. Nachdem sich das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Viehzucht Aydincik der Sache angenommen hatte, wurde die Gemeinde Alanya kontaktiert. Ihnen wurde vorgeworfen, dass sie illegal handelten und ein Verbrechen begingen.

Anschließend wurden die Hunde wieder zurück nach Alanya geschickt. Es war zuvor schon oft der Fall, dass die Großstadt Gemeinde mit solchen Ereignissen aus benachbarten Provinzen konfrontiert wurde. Diesmal wurden die Täter allerdings erwischt und die Hunde zurückgeschickt.
Erlaubt ist ein Ortswechsel mit Tieren nur mit einem gültigen Zerfikat. Da jedoch weder Ausweispapiere noch Zertifikate vorgezeigt werden konnten, wurden die Tiere wieder zurückgeschickt.

Den Originalartikel findet ihr hier