Pflegestelle: Malia wartet in 58840 Plettenberg (NRW) auf ihr neues Zuhause.

Endstelle: Vita genießt jetzt die Spaziergänge am Kaiserstuhl / Baden. Danke Markus und Martin für die Hilfe bei der Vermittlung von Vita.

Endstelle: Evi wohnt jetzt am Fuße des Schwarzwalds im schönen Neuenbürg.

Endstelle: Emma, ehemals Topal, hat jetzt ihr Traumzuhause bei ihren neuen Kumpels Philipp und Max im Elsass.

Endstelle: Phönix hat ihr neues tolles Zuhause in Ettlingen gefunden.

Sonntags Ausflug vom Team Baden am Rhein
2. Juni 2019
Und schon wieder Zuwachs im Hause Kitmir
6. Juni 2019

Von Bünni Özdogan auf Facebook veröffentlicht.

 

DER AUSLANDSHUND

Es ist nicht immer leicht mit einem Hund aus dem Tierschutz und jetzt sage ich dir warum:

Der Straßenhund wächst auf mit ständigen Existenzängsten.
Unsicherheit.
Ohne Liebe.
Ohne Geborgenheit.

Wenn er versorgt wird,
dann nur mit dem nötigsten.
Oft sind es Abfälle.
Wird er nicht versorgt,
bettelt er bei den Mächtigen um eine Mahlzeit.
Doch bekanntlich behandeln viele Menschen andere Lebewesen (im Übrigen auch andere Menschen) wie Dreck wenn sie wissen,
dass sie aus diesem jemand kein Nutzen ziehen können.
Also wird der Hund verjagt, weggetreten und misshandelt.

Hat der Straßenhund mal ein Zuhause wird er auch gerne für die Jagd “benutzt” oder um den Hof zu bewachen.
Erfüllt er seinen Zweck nicht mehr,
behandelt man ihn wie ein Produkt aus dem Supermarkt das abgelaufen ist,
er wird entsorgt.
Dann wird er einfach bei 40 Grad im Schatten irgendwo an der Landstraße oder in einem Karton ausgesetzt.
Manche sind sogar so “nett”, sie bringen den Hund bis zur Auffangstation.

Dort ist er nun angekommen und wartet auf ein neues Zuhause.
Wäre ja nicht alles so schlimm,
wenn er nicht einer von hunderten Hunden wäre,
die auf ihr Glück warten.

Manche schaffen es sogar.
Sie finden nette Menschen in Deutschland die sich dazu entschieden einer verlorenen Seele eine Chance zu geben.

Doch dann ist es nicht immer leicht,
der Auslandshund kennt keine Kommandos,
kann noch nicht alleine bleiben und misstraut den Menschen.
Wenn er eine Zuneigung spürt, dann eher zu den Frauen.
Denn auch wenn die Männer nett zu ihm sind,
erinnert er sich bei dem Klang seiner tiefen Stimme an die Zeit auf der Straße.

Ja, es ist nicht immer leicht..
aber warum sollte man gerade so einen Hund adoptieren mit dem man offensichtlich Arbeit hat?
Das kann ich dir sagen.

Sie sind so treu, ehrlich und dankbar.
Obwohl sie teilweise wirklich schlechte Erfahrungen gemacht haben,
lieben sie dich bedingungslos.
Einfach weil sie noch so jede Kleinigkeit zu schätzen wissen. Nicht so wie viele andere Menschen.
Sie folgen dir auf all’ deinen Wegen,
selbst wenn du noch so schlecht gekleidet bist, egal wie du aussiehst und wie klein dein Geldbeutel ist…
…sie lieben dich.

Jetzt wirst du mir bestimmt sagen:
“Ach, das habe ich bei meinem Hund vom Züchter auch.”

darauf und auf die Frage “warum einen Hund aus dem Tierschutz”
muss ich dir eine Gegenfrage stellen:

Warum möchtest du ein neues Leben schenken wenn du auch ein verlorenes Leben retten kannst?

Adoptiere einen Hund aus dem Tierschutz,
es wird nicht nur seine,
sondern auch deine Rettung.