Pflegestelle: Malia wartet in 58840 Plettenberg (NRW) auf ihr neues Zuhause.

Endstelle: Vita genießt jetzt die Spaziergänge am Kaiserstuhl / Baden. Danke Markus und Martin für die Hilfe bei der Vermittlung von Vita.

Endstelle: Evi wohnt jetzt am Fuße des Schwarzwalds im schönen Neuenbürg.

Endstelle: Emma, ehemals Topal, hat jetzt ihr Traumzuhause bei ihren neuen Kumpels Philipp und Max im Elsass.

Endstelle: Phönix hat ihr neues tolles Zuhause in Ettlingen gefunden.

JJ.Junior, unser Sonnenschein!!!!!

Einen schönen Sonntag wünschen: Lotta und Paula
30. September 2018
Wer los lässt, muss stark sein Ruhe in Frieden Arash
1. Oktober 2018
Jetzt hat es lange gedauert aber jetzt berichten wir endlich mal über UNSEREN *:x verliebt J.J.Junior. Ich bin mir sicher das sich noch ganz viele von Euch an J.J.Junior erinnern können, er war ja ( Leider oder Gott sei Dank) lange genug zur Vermittlung auf der HP. Gott sei Dank sage ich jetzt, weil ich jedem Danke der an J.J. vorbeigegangen ist, und er somit zu uns kommen konnte. Als wir im März unseren Lukas über die Regenbogenbrücke gehen lassen mussten, waren ein paar Dinge ganz Klar:
– Es musste schleunigst wieder ein Hund ins Haus
– Es sollte ein KITMIR Hund sein, und
– gerne mit Handikap, bzw einer, der es schwer hat vermittelt werden zu können.
Leider war die Auswahl recht groß:-( Als wir dann im Mai unten waren, viel die Entscheidung relativ schnell auf J.J.Junior. Er war ca.65cm hoch, fast 5 Jahre alt und LM positiv. Das war genau unser Beuteschema!!!! Nicht falsch verstehen, wir freuten uns nicht darüber das er LM-positiv war aber wir sind der Meinung das wir ihm hier in Deutschland sehr gut weiterhelfen können wenn es ausbrechen sollte.
Seine Ausreise war dann am 07.06.2018, ich möchte mich hier auch nochmal bei allen Beteiligten recht herzlich bedanken!!!!!
Vor allem bei Dir Anja: zum einen das Du uns J.J. überhaupt anvertraut hast und zum anderen das Du ihn vorab schon vorsorglich mit Allopurinol versorgt hast. DANKE!! Auch Dir Efkan, vielen Dank das Du dich um den Transfer gekümmert hast und ihm auch eine Beruhigung gegeben hast. Wir alle waren natürlich in großer Sorge, das der Stress zu viel sein könnte und die LM evtl doch wieder ausbrechen könnte, ich greife aber gleich vor: Das Allopurinol konnten wir in Deutschland relativ schnell wieder auslaufen lassen, er zeigt bis heute überhaupt keine Symptome. darauf komme ich aber auch nohchmal……Auch ein Danke an alle anderen Beteiligten!!!!
Die Ankunft: Da wir ja bereits das ein oder andere Jahr als Pflegestelle fungieren, sollten wir es ja langsam gewöhnt sein. Aber nein! Auch diesmal malten wir uns vorab alles aus was passieren könnte.
– Frisst er die Couch oder noch schlimmer die Katze?????
– Ist er stubenrein bzw. kommt er überhaupt ins Haus? Das kannte er ja schließlich nicht.
– usw………
Jeder von uns weiß, das alle Gedanken umsonst sind, es kommt eh anders:-)
So auch bei J.J.
Als wir Zuhause ankamen, sprang er ohne zu zögern aus dem Auto und schaffte es genau 3 Meter bis zur nächsten Hundematratze die unter einem Carport liegt. Von hier aus beobachtete er erst mal alles.  Zu dieser zeit war Rantanplan als Pflegehund bei uns. Der arme wurde von J.J. erst mal angeknurrt und bekam großzügig die Zähne gezeigt, damit hatten wir z.B. nicht gerechnet. Schlimmer erwischte es allerdings tatsächlich unseren Kater, nach ihm wurde direkt geschnappt.
Wir waren trotz allem guter Dinge, schließlich hatte er einen ganz üblen Tag erlebt, er sollte einfach erst mal zur Ruhe kommen und ausschlafen. Es kann hoffentlich jeder verstehen, das wir im 10 Minuten-Takt geschaut haben ob er genug Wasser hat, ob das Futter reicht, ob er sich schon an streichelnde Hände gewöhnt hatte usw und so saßen wir abwechselnd bei ihm…….
Am späten Abend dann wollte ich wieder ins Haus zurück und hörte es hinter mir klimpern, J.J. folgt mir und wollte auch mit ins Haus, die erste Hürde war überstanden. OK, ich muss zugeben er ist im Haus falsch abgebogen und somit im Bad gelandet wo er sofort entschied hier zu bleiben und die Nacht auf dem Badvorleger zu verbringen.
Erster Gassi-Gang: Das könnt ihr vergessen! J.J. hatte für sich beschlossen das Grundstück nicht mehr zu verlassen! Sein Halsband hatte er ja schon gleich anbekommen aber wenn er nun noch ein Geschirr oder gar eine Leine gesehen hatte, schmiss er sich auf den Boden und war nicht mehr zu bewegen. Wir waren uns sicher das er an Rantanplan begreifen würde das wir immer wieder zurück kommen und das Gassigehen etwas tolles ist aber er schien anderer Meinung zu sein. Wir kennen wirklich genug Tricks und Mittel aber hier scheiterten wir!!!
Als Rantanplan eine Woche nach J.J.`s Ankunft bei uns auszog war klar, das wir das irgendwie hinbekommen müssen.
Somit setzte ich J.J. Samstag in aller Früh in den Kofferraum, das klappte problemlos und fuhr mit ihm aufs Feld raus. Dort machte ich die Hecklappe auf und er sprang ohne zu zögern raus. Ich weiß gar nicht wer mehr Angst hatte: Ich oder er:-) Jedenfalls marschierten wir so ( doppelt abgesichert, Klar) beide ziemlich angespannt nach Hause. Ich muss zugeben, ich hatte eine Bockwurst mit im Gepäck und Zuhause gab es ganz viel Lob und die doppelte Ration an Futter!!!
Ab da konnten wir problemlos Gassi-gehen. Allerdings muss ich zugeben: Wir haben  in der Erziehung diesbezüglich völlig versagt, wenn ich heute mal Sonntags vielleicht noch einen zweiten Kaffee trinken möchte vor dem laufen, dann macht er mir die Hölle heiß, es kann ihm nicht schnell genug gehen und auch nicht lange genug.
Ein weiteres ” Problem” kam auf uns zu, das J.J. ( der immer im Rudel gelebt hat) plötzlich Angst vor anderen Hunden bekam. Der Gipfel hier war eine Begegnung mit einem kleinen Terrier. Als J.J. ihn gesehen hatte, legte er sich auf den Boden, zog den Schwanz bis zur Nase vor und war keinen Zentimeter mehr zu bewegen. Auch das mussten wir in den Griff bekommen, da klar war das immer mal wieder Pflegehunde bei uns sein sollten und da sollte er schon etwas cooler reagieren. Also trafen wir uns am gleichen Abend mit dem kompletten Team-Baden bei Montse Zuhause und jeder brachte seinen Hund mit, da musste er einfach durch und siehe da…… auch das hat er in der Zwischenzeit echt begriffen.
Sommerfest: Auch auf unserem Sommerfest sollte er unbedingt dabei sein und auch das hatte er super gemeistert. Er war gerade mal 4 Wochen in Deutschland und auch hier hatten wir etwas Bauchweh das ihm das alles etwas zu viel wird aber nein, Anfangs noch an der Schleppleine und immer auf der Suche nach einem Bekannten Menschen, zog er nach ein paar Stunden schon ganz selbständig über das Feld und begrüßte jeden, egal ob Zwei-oder Vierbeiner. Hier hatten wir übrigens auch zwei Anfrtagen ” für diesen tollen Hund” aber nein, jetzt gehört er zu uns!
Anja! Du musst jetzt mal zwei ( besser 5)  Zeilen überspringen!!!!!
Als wir Abends am Abbauen waren, sah ich plötzlich meinen J.J.Junior am Feldweg laufen, jemand hatte die Tür vom Hundefeld nicht richtig geschlossen. Mein Adrenalinpegel war selten so hoch und als ich anfing nach ihm zu rufen, kreischte das komplette Team-Baden mit, jeder wusste, das das nicht hätte passieren dürfen. ABER: Als J.J. uns rufen hörte, schaute er und kam angaloppiert wie wenn er sagen wollte: da biste ja, such dich schon die ganze Zeit!!!!!!!
Ich war so erleichtert, glücklich und auch happy darüber, das er offensichtlich schon ganz genau wusste wo er dazu gehört!!!!
Erster Tierarztbesuch: Natürlich wussten wir, das wir den LM-Titer bestimmen lassen müssen, wir wollten aber abwarten bis er bei uns ” angekommen ” war. Nachdem ihm aber jetzt auch noch eine Warze an der unteren Lippe wuchs, beschlossen wir nach knapp drei Monaten den ersten Besuch beim Tierarzt. Die Warze wurde vereist, ich greife gleich vor, auch nach dem zweiten vereisen ist sie noch nicht ganz weg, wird aber immer kleiner. Und nun zu den guten Nachrichten: J.J.Juniors LM-Titer ist im neutralen Bereich!!!!!
Darüber haben wir uns tierisch gefreut, keine Sorge, wir haben es natürlich im Hinterkopf und wir werden es auch beobachten aber erstmals sind wir Happy über dieses tolle Ergebnis.
Zudem kann ich auch berichten das ich bei diesem ersten Termin beim TA,trotz vereisen der “Warze, ” voll stolz” auf ihn war. Er war super tapfer und total lieb!!!!
Ich könnte noch einige Geschichten schreiben….. aber jetzt muss ich mal aufhören:-)
Zum Fazit: Wir lieben unseren J.J.Junior über alles!!!!!!!
Natürlich lief nicht alles reibungslos, das wäre ja auch langweilig!!! Aber er zeigt uns täglich das er glücklich ist mit seinem neuen Leben.
Übrigens hat er in der Zwischenzeit schon den vierten Pflegehund ohne Probleme gemeistert, er lässt den Kater in Ruhe, fährt Auto, ist anderen Hunden gegenüber aufgeschlossen, läuft auch schon mal ohne Leine!!!!! und schläft auch schon lange nicht mehr im Bad sondern auf seiner Matratze im Wohnzimmer. 
Was sollen wir sagen:
Danke für diesen tollen Hund!!!!!!!! Wir lieben ihn wirklich !!!!!!!!!!
Und sicherlich werden wir wieder einmal berichten……..
Anja und Efkan: Wir: Roland, Tanja und J.J.Junior danken Euch wirklich von ganzem Herzen das Ihr uns zusammengebracht habt!!!!!!