Reisebericht von Irina Beermann
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Sie konnte dort nicht bleiben…
Es hätte ihren Tod bedeutet.

Letzte Woche sahen Anja und Efkan eine Hündin, die ihnen völlig unbekannt war. Eine Pointer Hündin, die in der Türkei gerne als Jagdhunde eingesetzt werden.

Oftmals werden Hunde aber den Menschen überdrüssig weil sie nicht den Vorstellungen entsprechen. Vielleicht bellen sie zu wenig, vielleicht rennen sie zu langsam, vielleicht sind sie nicht selbstbewusst genug und daher nicht für die Jagd geeignet.

Wir wissen nicht, was ihr Fehler war und werden es wohl auch niemals erfahren, aber sicher war, dass die Hündin nicht kastriert war und daher wurde sie ins Auto geladen und zum Tierarzt gebracht um kastriert zu werden.

Anja ist derzeit wirklich mal wieder übervoll (gab es jemals andere Zeiten?) und so lautete die einzige Lösung… zurück auf die Straße an eine Futterstelle.

Aber die Hündin zeigte ihre Gebundenheit an die Menschen und es wurde schnell deutlich, dass sie das Leben auf der Straße nicht kennen kann. Sie wieder dort auszusetzen, hätte sicher ihren schnellen Tod bedeutet und so blieb Anja nichts anderes übrig als sie aufzunehmen. Sie ist total freundlich und verträglich und daher fand sie sich schnell in ihrem neuen Zuhause auf Zeit zurecht.

Toll wäre aber ein Zuhause für immer.

Vielleicht gibt es hier Pointer Fans, die der jungen fröhlichen, agilen Hündin ein endgültiges Zuhause schenken würden?

Bitte teilt sie doch… irgendwo da draußen wartet ihre Familie auf sie.