Kitmir 2.0 – Update von unserem Projekt “EfkAnja” vom 30.8.2018. Alle Neuigkeiten findet Ihr unter diesem Link

Pflegestelle: Die Katzen Aslan, Leony und Maya warten auf ihrer Pflegestelle in Dortmund auf ihr neues Zuhause.

Endstelle: Lenny ist in sein neues Zuhause nach 87665 Mauerstetten gezogen.

Endstelle: Ice hat ihr neues Zuhause in Lahr im Schwarzwald gefunden.

Pflegestelle: Chicco in 06242 Braunsbedra und Benito in der Nordeifel warten auf ihr neues Zuhause bei ihren Pflegestellen.

Endstelle: Dean hat sein neues Zuhause in Etzenrot bei 76337 Waldbronn bezogen.

Pflegestelle: Die Katzen Aslan, Leony und Maya sind auf ihrer Pflegestelle in Dortmund und warten auf ein neues Zuhause..

Wer wir sind! Was wir machen!

Dieser Verein wurde 2012 gegründet, um Anja Günther in Demirtas (Türkei) zu unterstützen. Anja lebt seit dem Jahr 2000 in der Türkei und nimmt sich dort der Straßentiere an, die von allen Anderen vergessen wurden. Anja half bis 2012 auf rein privater Basis, finanzierte sich nur durch Freunde und mithilfe der Rente ihrer 92jährigen Mutter Inge, die mit Anja gemeinsam vor Ort lebte und trotz ihres hohen Alters immer noch bei der Versorgung und Betreuung der Straßentiere half.

Anjas Mutter Ingeborg Thielemann verstarb im Juli 2015 und bleibt uns als liebevolle, herzensgute, engagierte und älteste deutsche Tierschützerin der Türkei in Erinnerung.

Anjas wird unterstützt von ihrem Lebensgefährten Efkan Özkan. Efkan ist seit 2013 an Anja’s Seite – ein unglaublich tierlieber Türke, der hilft wo er kann. Auch er nimmt misshandelte Straßentiere in sein Haus auf und pflegt sie liebevoll. Das Hauptanliegen der Beiden ist die Versorgung und Kastration von Straßentieren. Wenn sie jedoch misshandelte, kranke, behinderte, halb verhungerte Tiere oder auch Welpen finden die ihre Hilfe benötigen, dann nehmen sie die Tiere mit nach Hause und pflegen sie gesund. Sobald die Tiere wieder gesund sind, bzw. die Welpen alt genug sind (7. Monate), werden Pflege- und Endstellen gesucht. Alten, chronisch kranken oder verhaltensgestörten Tieren bietet sie einen Gnadenplatz auf Lebenszeit. Die Tiere werden ausreisefertig gemacht und kommen über ein Flugzeug nach Deutschland. Die Tiere, die alleine auf der Straße überleben können, werden kastriert und wieder an ihren Stammplätzen ausgesetzt. Dort werden sie weiterhin an Futterstellen betreut.

Aktuell beherbergen Anja und Efkan ca. 80 Hunde und ca. 25 Katzen, dazu 3 Pferde/ Ponys, 2 Mulis und 4 Esel. Außerdem werden täglich zwischen 40 – 60 Tiere an festen Futterstellen versorgt.

Anja und Efkan benötigen immer wieder Unterstützung, in Form von Futterspenden, Sachspenden, Medikamenten, Pflege – und Endstellen, Futterpaten und natürlich auch finanzielle Unterstützung, denn alleine die Kastrationskosten fressen viel Geld und nebenbei natürlich die intensive medizinische Versorgung ihrer Schützlinge und die unglaublich hohen Futterkosten von ca. 150 Tieren. Da in der Türkei eine Luxussteuer auf Tierfutter erhoben wird, sind die Futterkosten deutlich höher als in Deutschland. So kostet z.B. eine 400 Gramm Katzenfutter Dose ca. 2,00 – 2,50 Euro. Anja und Efkan haben ihr Privatleben komplett aufgegeben und leben ausschließlich für die Tiere, denn sie sind ununterbrochen damit beschäftigt den armen Seelen zu helfen.

Da die Türkei nicht zur EU gehört, ist es sehr aufwendig und kostenintensiv Tiere nach Deutschland ausfliegen zu lassen. Trotzdem werden keine Kosten und Mühen gescheut, um den verlorenen Seelen die Chance auf ein eigenes Zuhause zu geben. Der Verein Kitmir Tierhilfe Demirtas e.V. besitzt eine Genehmigung nach § 11 Tierschutzgesetz und ist als gemeinnützig anerkannt.

Anja und Efkan sind auf die Unterstützung von tierlieben Menschen angewiesen, denn die Kastrationen, die stetige aufwendige medizinische Versorgung, die horrenden Futterkosten und die Unterbringung der vielen Tiere kostet natürlich viel Geld.

Wir freuen uns über jegliche Unterstützung in Form von Sach- und Geldspenden, Pflege – und Endstellen und über aktive Hilfe vor Ort. Besucher und Helfer sind jederzeit willkommen und können tatkräftig mit anpacken oder sich vor Ort von der Tierschutzarbeit überzeugen.