Endstelle: Nach vielen vielen Jahren auf der Straße hat White Socks endlich sein eigenes Zuhause in Bernbach gefunden.

Svenja und Trixi in 06242 Braunsbedra suchen noch ihr Zuhause.

Pflegestelle: White Socks is auf seiner Pflegestelle im badischen Durmersheim und wartet auf sein Zuhause

Endstelle: Leo (Ulli) tobt sich jetzt im pfälzischen 76855 Annweiler am Trifels aus.

Endstelle: Jimmy und Frieda haben auch ihr neues Zuhause gefunden.

Helfer für Anja gesucht. Alle Infos findet Ihr hier

Projekt EfkAnja

05. Dezember 2019 Efkans Hausbau beginnt

 

Weiter gehts auf EfkAnja… die Bagger rollen!!!

Wie bereits letzte Woche angedeutet, gibt es Neuigkeiten…
GROßE Neuigkeiten, die einerseits Gutes zu bedeuten haben, andererseits aber auch einige Nachteile mit sich bringen.

Fangen wir von vorne an:

Es war einmal ein Türke namens Efkan, der sein Eigentum in Alanya (ein Laden, in dem er sich mit einer Stickerei selbstständig machen wollte) verkaufte, um sich seinen Traum vom Tierschutz erfüllen zu können. Für das Geld, das Efkan für den Verkauf erhielt, kaufte er sich ein 11.000qm großes Grundstück mitten im Nirgendwo – ein Waldgrundstück im Gebirge oberhalb des kleinen Bauerndorfes Demirtas in der Türkei.

Der Traum von dem Projekt ,,EfkAnja” war geboren.

Efkan wollte dort oben leben – mitten im Nirgendwo, um Straßentieren ein Zuhause zu schenken, die auf der Straße keine Zukunft hätten.

Wir als Verein wollten dieses Projekt natürlich unterstützen, allerdings waren wir von Anfang an auch realistisch und wussten, dass wir ein solches Projekt niemals alleine umsetzen könnten, denn ein Tierheim kostet Geld – viel Geld.
Tiere kosten Geld – viel Geld, das das tägliche Überleben sichern kann.

So entschied sich Efkan vor rund 2 Jahren auch sein letztes Hab und Gut zu verkaufen und beschloss sein Haus aufzugeben, um ein kleines Haus auf EfkAnja bauen zu können, um dort mit den zukünftigen, tierischen Bewohnern leben zu können.

Rund 2 Jahre hat es nun gedauert bis Efkan einen Käufer gefunden hat, der Efkans wunderschönes, großes Haus letztlich für einen Spottpreis gekauft hat, aber – nun ist es verkauft.
Der Erlös des Hausverkaufes war ausreichend, um sich endlich ein Auto kaufen zu können, denn Tierschutz ohne Auto funktioniert nicht…
Der Großteil des Restgeldes wird nun für ein neues Haus aufgewendet, das nun in Arbeit ist.
Efkan wünscht sich ein kleines Haus mit nur 60qm, da er von sich selber sagt, dass er mit einem Zimmer für sich (und seine Hunde) glücklich ist.

Zusammengefasst: Efkan hat ALLES aufgegeben, um dem Rest seines Lebens den Straßentieren zu widmen.

Während schon vor einigen Wochen mit dem Bau der Gehege auf EfkAnja begonnen wurde, beginnt nun die Bauphase von Efkans kleinen Minihaus, in dem er zukünftig leben will und leben muss, denn die schlechten Neuigkeiten dabei sind, dass er bis zum 31.12.2019 sein Haus verlassen haben muss – mit samt über 20 Hunden, 2 Katzen und den Pferden Fellinchen und Surprise. Dies war leider die Bedingung für den Verkauf seines aktuellen Hauses.

Wer die türkische Mentalität kennt, weiß, dass die Absprachen und die zeitlichen Vereinbarungen von der deutschen Tugend etwas ,,abweichen” und so rennt nun die Zeit…
Ein Kampf gegen die Zeit und die Obdachlosigkeit beginnt und wir hoffen und beten, dass der Traum von EfkAnja kein Albtraum wird, denn in Anjas Haus wäre kein Platz für weitere 20 Hunde und die beiden Pferde…

Parallel werden weiterhin die Gehege auf EfkAnja gebaut, aber aktuell möchten wir um Verständnis bitten, dass die verfügbaren Bauarbeiter benötigt werden, um Efkan und seine Tiere vor einem kalten Winter ohne Obdach zu bewahren.
Selbstverständlich werden alle verfügbaren Ressourcen genutzt, aber was man nicht hat, das kann man nicht nutzen.

Nun müssen wir hoffen und beten, dass Efkan und seine Schützlinge bis zum 31.12.19 ein neues Zuhause haben und kein Unglück passiert.

Heute wurde mit dem Bau des Hauses begonnen und auch Gehege Nummer 4 wurde fertig gestellt und mit Gehege Nummer 5 wurde begonnen.

,, Tue erst das Notwendige, dann das Mögliche und plötzlich schaffst du auch das Unmögliche. “

26.11.2019 – Das Futterdepot

Um die zukünftigen Bewohner von Efkanja versorgen zu können, müssen natürlich die vielen Futtersäcke, Stroh und Heu gelagert werden können, um sie vor der Witterung und anderen Tieren zu schützen.

Dazu wurde ein großes Depot erbaut. Gerade wegen dem Stroh/Heu muss der Ort so gebaut sein, dass auch Luft heran kommt, damit es nicht schimmelt.

Nun können große Mengen auf einmal bestellt werden, um zusätzlich Geld zu sparen.  Da das Gelände sehr uneben ist musste ein Teil auf Stelzen stehen. Dies hat aber nun auch den Vorteil, dass man unterhalb des Depots ebenfalls noch Stauraum hat z.B. für Transportboxen, Schüsseln, Werkzeug usw.

20.11.2019 – Die ersten Gehege

Nachdem es ganz viele liebe Spender gab, die für die ersten Gehege gespendet haben, konnte der Gehegebau beginnen.

Jedes Gehege erhält einen Namen, den Anja und Efkan in Erinnerung an Kitmir Tiere vergeben werden, die nicht mehr unter uns weilen.

Leider sind die Preise nicht mehr dieselben wie vor einigen Jahren, denn diese sind seitdem natürlich in die Höhe geschossen und obwohl wir das meiste Material für die Gehege bereits gekauft haben, ist der Arbeitslohn natürlich immer noch da, denn die Arbeiter wollen und müssen bezahlt werden.

Es wird drei verschiedene Gehegegrößen geben:
6 x 6 Meter
6 x 12 Meter
6 x 18 Meter

und die Preise für den Aufbau sind wie folgt veranschlagt:
2000 Lira ( ca. 320 Euro) für 6×6 Meter,
4000 Lira (ca. 640 Euro) für 6×12 Meter und
6000 Lira (ca. 960 Euro) für 6×18 Meter.

30.10.2019 – Das Mulihaus

Seit über einer Woche wird auf EfkAnja weiter fleißig gebaut, denn derzeit entsteht das ,,Mulihaus”. Vielleicht sollten wir es „Animal House“ nennen, denn letztlich werden nicht nur Großtiere darin Platz finden.

Da das Gelände etwas abschüssig verläuft, musste erstmal ein Sockel gegossen werden. Darauf wurden anschließend die Wände hochgezogen. Es bietet mit einer Fläche von ca. 60qm Sicherheit für die Mulis, Esel und Pferde, wenn der Wintereinbruch kommt. Das Haus ist aus Stein und Beton errichtet und in drei Räume aufgeteilt, so dass auch Hunde darin Sicherheit finden können. Jeder der 3 Bereiche hat seinen eigenen Eingang.

Derzeit leben die Mulis und Esel noch bei Anja und die beiden Pferde bei Efkan, so dass dieses Haus auch vorerst als Unterschlupf für Hunde dienen könnte.

29. 08. 2019

In den letzten Wochen konnte leider nichts geschafft werden.
Wie bei unserem letzten Update berichtet, war unser Plan als Nächstes Gehege zu bauen, um Platz für die ersten Tiere zu schaffen.
Leider konnte dieser Plan nicht umgesetzt werden, da es keine Bauarbeiter gibt, die aktuell Zeit haben und bereit sind bei den Bedingungen (Hitze, Trockenheit und Waldbrandgefahr) Schweißarbeiten durchzuführen.
Efkan war darüber kurzzeitig so gefrustet, dass er selber versucht eine Gehege zu bauen, allerdings hat er seinen Plan schnell wieder aufgegeben, da er in kürzester Zeit ein Feuerchen gelegt hat und eingesehen hat, dass er alleine keine Chance hat eine Gehege aufzustellen.
Hierzu möchte ich anmerken, dass wir uns immer über freiwillige Helfer wünschen, die handwerkliches Geschick mit bringen – nicht nur bei Efkan, auch bei Anja könnten viele Arbeiten erledigt werden.

Um die Zeit zu überbrücken, bis wir Bauarbeiter gefunden haben die Schweißarbeiten erledigen, haben wir nun geplant den Gehegebau nach hinten anzustellen und vorerst einen Unterstand für die Mulis, Pferde und Esel zu bauen, die ja langfristig auf EfkAnja leben sollen.

Um Euch einen Überblick zu verschaffen, wie EfkAnja bereits aussieht und was Efkans Pläne sind, haben wir in den letzten Tagen ein Video gedreht, das dabei helfen soll eine Vorstellung unseres zukünftigen Heim für Tiere zu entwickeln.

Film ab:

PS. Ich entschuldige, dass Efkans Stimme so leise ist. Muss mich im Filmchen drehen noch ein wenig üben. LG, Tina

August 2019

Der aktuelle Stand zu unserem Projekt EfkAnja. Starten wir mit der Frage, was bisher geschafft wurde:

  • Brunnen – Check
  • Stromgenerator – Check
  • Umzäunung + Schleuse – Check
  • Wasserdepot – Check

Wir sind also an dem Punkt, an dem es tatschlich möglich ist, die Tiere mit dem Wichtigsten zu versorgen. Was sich nach Kleinigkeiten anhört, war ein anstrengender Weg und ein hoher finanzieller Aufwand, den wir bisher leider noch nicht mal im Ansatz stemmen konnten.

Bisher wurden 12.870,50 Euro für EfkAnja gespendet.
Ein großes Dankeschön an all die wundervollen Menschen, die unser Projekt bisher so großzügig unterstützt haben und uns dabei helfen diesen Traum zu ermöglichen.

Die eigentlichen Kosten, die bisher zustande kamen, lagen jedoch weit über den bisherigen Spenden, so dass wir ohne den Privatkredit einer lieben Unterstützerin noch nicht da wären, wo wir heute schon stehen. Danke dafür…Die bisherigen Ausgaben belaufen sich auf ca. 30.855 Euro!
(ca. Angaben müssen gemacht werden, da der Kurs des Liras seit Beginn der Maßnahmen starken Schwankungen unterzogen war)

  • Brunnenbohrung und Bau eines Brunnens – 6.500 €
  • Zaunmaterial – 16.500 €
  • Montage des Zauns – 1.200 €
  • Baggermiete – 185 €
  • Kosten Anlieferung Material – 720 €
  • Stromgenerator – 2.725 €
  • Traktor, Zement und Sand – 125 €
  • Wasserdepot Plastik – 500 €
  • Wasserdepot Beton – 2.400 €

Der nächste Schritt in unserem weiteren Plan war der Bau von Gehegen, damit schnellstmöglich zumindest Notfälle auf EfkAnja aufgenommen werden könne, für die es bei Anja und Efkan einfach keinen Platz mehr gibt.

Efkan hatte Angebote eingeholt, um dieses Vorhaben schnellstmöglich umzusetzen, allerdings wird auch dieses Vorhaben wieder Geld kosten, das wir aktuell nicht haben, denn unsere Schulden belaufen sich auf nach wie vor 18.000 Euro, wobei wir ,,unserer Kreditgeberin” wirklich dankbar sind, dass kein zeitlicher Druck ausgeübt wird. Aktuell stehen wir aber auch vor dem Problem, dass wir vor Ort Niemanden finden, der die Schweißarbeiten erledigen könnte. Alle vertrösten uns auf den Herbst, da aktuell die Waldbrandgefahr sehr hoch ist – auch mit Wasserdepot. Die Böden sind so ausgetrocknet, dass der kleinste Funke blitzschnell alles in Flammen aufgehen lässt. Daher steht dieses Bauvorhaben erstmal still.

Gerade wird überlegt, ob andere Bauetappen vorgezogen werden könnten. Z.B. der Muliunterstand etc. – Auch hier ist Efkan dran Angebote für Material und Helfer einzuholen.

 

Wir freuen uns über jede Hilfe bei der Verwirklichung unseres Traums
DANKE an unseren treuen und lieben Unterstützer.

 

15.07.2019 – Das Wasserdepot

Sicher war aber von Anfang an – ohne Wasser und ohne Strom kann man schlecht viele Tiere versorgen.
Es brauchte also erstmal eine Brunnenbohrung und einen Brunnen, um in einem nicht ganz unerheblichen Höhenmeter die Möglichkeit von Wasser zu bekommen.
Um das Wasser aus dem Brunnen zu pumpen, war Strom nötig und somit musste ein Stromgenerator her.

Wer aber denkt, dass damit das Wasserproblem gelöst wäre, liegt leider falsch, denn die Bedingungen in der Türkei, sind mit unseren hiesigen Gegebenheiten nicht zu vergleichen.

Auch der Grundwasserspiegel sinkt in den heißen Sommermonaten (teilweise über 40 Grad im Schatten) so massiv ab, dass eine Wasserversorgung über einen Brunnen nicht gewährleistet wäre.
Dazu kommt, dass pro Tag tausende Liter benötigt werden, um eine so hohe Anzahl an Tieren (wie z.B. derzeit bei Anja untergebracht) zu versorgen. Neben dem Trinkwasser für die Tiere wird ja auch immer Wasser benötigt, um Gehege zu reinigen, die Decken zu waschen etc.
Ein Brunnen könnte diese Menge an benötigten Wasser, gerade im Sommer, leider nicht bewerkstelligen, so dass ein externer Wasserdepot nötig ist, um eine ausreichende Wasserversorgung für alle Tiere zu gewährleisten.

Es war unumgänglich – ein Wasserdepot musste her!!!

Efkan machte sich also auf den Weg und holte Angebote ein, um ein Wasserdepot bauen zu lassen und es fanden sich Handwerker, die das Projekt Wasserdepot begannen.
Leider fiel vor Baubeginn auf, dass auch jetzt das Wasser des Brunnens nicht ausreichend in der Menge vorhanden ist, um die benötigte Masse an Zement und Sand zu mischen, um daraus ein Wasserdepot aus Beton zu bauen.

Die Zwischenlösung lautete: ein ,,kleines” Wasserdepot aus Plastik (10000 Liter), um ausreichend Wasser für die Bauarbeiten vor Ort zu haben. Also wurde ein Depot aus Plastik angeschafft. Doch auch das Plastikdepot konnte durch den Brunnen auf die Schnelle nicht rechtzeitig gefüllt werden, so dass tatsächlich ein Tanklaster in die Berge fahren musste, um den Plastikdepot zu betanken, um letztlich das Betondepot zu bauen.

Tja… unglaublich aber wahr… egal, was man plant und tut: Irgendwo liegen immer ein paar Steine im Weg.

Nachdem die Bedingungen geschaffen werden konnten, ging es los mit dem Bau des Wasserdepots. Es ist wirklich faszinierend, wie ein Wasserdepot im wahrsten Sinne des Wortes ,,hoch gezogen” wird.

Das Wasserdepot kann rund 55.000 Liter Wasser fassen und der Preis wird voraussichtlich bei ca. 2400 Euro liegen.

Damit ist die Wasserversorgung für die zukünftigen EfkAnja Bewohner sicher gestellt – auch wenn ein dürrer Sommer ins Haus steht. Auch das blaue Plastikdepot wurde nicht umsonst angeschafft, denn dies wird für das spätere Wohnhaus (Waschmaschine, Toilette, Waschmaschine) nützlich sein, das Efkan bauen wird, sobald er sein aktuelles Haus verkauft hat.

Wir sind überglücklich, dass nun endlich das Grundbedürfnis nach Wasser unserer zukünftigen EfkAnja Bewohner sichergestellt ist.

Was für die meisten Menschen dieser Welt eine Selbstverständlichkeit ist – fließendes Wasser – kann uns dabei helfen Leben zu retten.

 

 

10.05.2019 – Die Schleuse

Auch wenn hier noch kein Tier weilt…

Das Tor steht und somit auch die wichtigste Info wen man hier zukünftig antreffen wird.

06.05.19 – Die Umzäunung

Dank des neuen Generators konnten die Arbeiten auf EfkAnja fleißig weiter gehen.
Es wurde von morgens bis abends gearbeitet und geschweißt was das Zeug hält. Vier Tage harte Arbeit liegen hinter Efkan und dem Arbeiter, der wirklich unglaublich fleißig war.
Ein großer Schritt konnte geschafft werden:
EfkAnja ist nun KOMPLETT eingezäunt.
Damit ist ein toller und großer Schritt geschafft.
Über 400 Meter Zaun wurden aufgestellt.

Als Nächstes sollen nun die ersten Gehege folgen und die Futterkrippen für unsere großen Vierbeiner, damit Fellinchen, Surprise und Co bald endlich nach Herzenslust galoppieren können.

02.05.19 – Der Stromgenerator

Während wir in Deutschland den Feiertag genießen konnten, war Efkan auf EfkAnja wieder fleißig und hat dafür gesorgt, dass ein weiterer wichtiger Schritt vollzogen werden kann.
Energie!!!

Für die Wasserpumpe und auch für die weiteren Arbeiten wird dringend Strom benötigt, der dort oben im Nirgendwo leider nicht aus Leitungen kommt. Also musste ein Stromgenerator her, der gestern mithilfe eines Krans geliefert und aufgestellt werden konnte.

Nun gibt es endlich Wasser und Strom. Da sollte man eigentlich ein Sektchen köpfen, allerdings ist auch der Generator mithilfe des Privatkredits finanziert worden und somit liegt ein wenig Sorge über diesen tollen Schritt.

Der Generator hat weitere 2.600 Lira verschlungen und somit ist auch der Kredit bald aufgebraucht.

23.04.2019 – Das Material

Die letzten Monate ist nicht viel passiert.
Es konnte nichts passieren, denn überall gab es Hürden die nicht überwindbar schienen. Bei uns hat sich Frust breitgemacht und das nicht zu knapp…

Überall Hunde… fast wöchentlich neu ausgesetzte, die orientierungslos und hilflos durch die Gegend irren. Vielen möchte man eine Chance schenken, aber oftmals muss man sie zurück lassen – kein Platz, keine Möglichkeiten.
Wie oft haben wir uns in den letzten Monaten ein fertiges EfkAnja gewünscht, um Tiere retten zu können. Viele dieser Tiere sind mittlerweile spurlos verschwunden…

Es ging damit los, dass die ,,Straße” zu dem Grundstück von Efkan monatelang nicht befahrbar war. Das Grundstück liegt mitten im Nirgendwo – einen richtigen Weg gab es nicht. Der Weg war voller Geröll, das Wasser suchte sich seinen Weg und schlug Schneisen, die Einem das Ankommen unmöglich machte. Kein LKW hätte diesen Weg bewältigen können. Als es in den letzten Wochen dann trockener wurde, lag ein riesiger Baum mitten im Weg – nur zu Fuß war nun das Erreichen des Geländes möglich.
Dazu der Kampf mit der Zeit, denn aktuell kann man täglich sehen wie die Preise ansteigen… Da beisst sich die Katze in den Schwanz – kein Geld um Materialien zu bestellen und täglich wird es teurer.

Die Rettung war ein Privatkredit, der aber nun schnellstmöglich wieder abgezahlt werden muss und ohne den wir immer noch keinen Schritt weiter wären.

Mithilfe der Leihgabe war es aber nun zumindest möglich das täglich teurer werdende Material zu bestellen und es wurde sogar schon geliefert – mit viel Ach und Krach.

Aber nun sind wir einen Schritt weiter und das Material für die Gehege befindet sich auf EfkAnja – fertig um verbaut zu werden.

Das wird der nächste große Schritt der folgt, sobald wir finanziell dazu in der Lage sind. Wir hoffen auf eure Unterstützung, damit es schnellstmöglich weitergehen kann. Nun müssen erstmal die großen Schulden getilgt werden, denn leider haben die Materialien mehr Geld verschlungen als ursprünglich geplant. Ein Zaunelement a 2 x 2 Meter hat 55 Lira gekostet und es wurden 1.000 Elemente geliefert.

24.10.18 – Der Brunnen

Eigentlich war geplant, dass wir mit der Umzäunung beginnen, die ca. 10.000 Euro kostet und der erste Schritt für EfkAnja sein sollte.
Ursprünglich hieß es, dass mit den Arbeiten vor November nicht begonnen werden könnte aufgrund der Waldbrandgefahr, die durch diverse Schweißarbeiten natürlich massiv wäre.
In den letzten Wochen bekamen wir aber die Rückmeldung, dass gar keine Schweißarbeiten durchgeführt werden, so lange dort oben kein Wasser vorhanden ist, denn selbst außerhalb der Hitze wäre die Gefahr eines Waldbrandes immer noch zu hoch und ohne vorhandenes Wasser könne dort nicht gearbeitet werden…
Wasser gibt es dort oben leider noch nicht, denn das war als Schritt 2 für unser Projekt gedacht, aber nun mussten wir umdisponieren, denn ohne Weg kein Ziel.

Nun musste der Schritt Wasser also vorgezogen werden und heute kamen erste Arbeiter, um mit den Bohrungen zu beginnen.
Das Wasser wurde anhand einer Wünschelrute geortet und soll sich in ca. 80-150 Meter Tiefe befinden. Die Bohrungen kosten rund 40 Euro pro Meter (inklusive Rohrmaterial) und wenn wirklich 100 Meter (oder mehr – Gott bewahre) gebohrt werden müssen, ist das wieder eine stolze Summe von 4.000 Euro und mehr. Viel, viel Geld, das eigentlich noch nicht vorhanden ist, aber Wasser ist nun mal unumgänglich.

Trotzdem freuen wir uns, dass es los geht. Jeder weitere Schritt ist ein guter Schritt in die richtige Richtung – ein neues Zuhause für die Straßentiere ohne Hoffnung!!!

EfkAnja – Der Traum vom neuem Heim für Tiere 

Wir hatten es bereits angekündigt, dass das Jahr 2018 mit einem großen Projekt starten soll – ein Projekt, dessen Fertigstellung sicher viele Jahre dauern wird.

Wir wollen ein Heim für Tiere schaffen!!!

“Das ist unmöglich”,
sagt die Angst.
“Zuviel Risiko”,
sagt die Erfahrung.
“Macht keinen Sinn”,
sagt der Zweifel.
“Versuchs”,
flüstert das Herz.

Wir wollen es schaffen – für die Tiere auf den Straßen, denen wir keinen Platz schenken können…
Für unsere Langzeitinsassen, die niemals die Chance auf ein Zuhause bekommen werden…
Und für ein Stück mehr Lebensqualität.

Efkan hat ein großes Grundstück in einem Wald gekauft – mitten im Nirgendwo – ohne Nachbarn.
Um seinen Wunsch zu erfüllen, hat er seinen kleinen Laden in Alanya verkauft, der eigentlich seine Alterssicherung darstellen sollte. Doch Efkan wollte etwas für die Tiere tun und er wollte endlich einen Platz finden, wo die Tiere in Frieden und Sicherheit leben dürfen.
Er hat seine eigene Sicherheit aufgegeben und er stellt sein Grundstück unserem Verein zur Verfügung, damit noch mehr Tieren in der Zukunft geholfen werden kann.

Denn dieses erworbene Grundstück soll ein neues Heim für Tiere werden…
Abgeschieden im Wald, auf einem wunderschönen flachen Grundstück in den Bergen und nur ca. 20 Minuten Autofahrt von Anja entfernt.

Efkan wird sich dort ein kleines 1 Zimmer-,,Häuschen” von nur wenigen Quadratmetern errichten, um dort mit den Tieren leben zu können, die eines Tages dort einziehen werden.
Es ist ein riesiggroßes Gehege für unsere Kangals (und Mixe) geplant, die entweder nicht ausreisen dürfen oder kein Zuhause finden.
Die Pferde, Mulis und Esel sollen eine großzügige Weidefläche erhalten und es sollen Gehege gebaut werden, wo viele Straßentiere ein Zuhause finden können.
Bei Anja sind die Kapazitäten schon lange überschritten und die Pensionskosten sind hoch, denn immer wieder werden Tiere gefunden, die dringend Hilfe brauchen, aber für die einfach kein Platz da ist.

Wir sind ein kleiner Verein und leider haben wir keine Rücklagen, die uns erlauben könnten notwendige Zäune zu errichten oder Gehege zu bauen – dafür brauchen wir dringend Hilfe.

Wir möchten damit beginnen Zäune zu ziehen, damit die ersten Tiere zeitnah einziehen können und in Sicherheit dort oben leben können, doch ohne eure Hilfe schaffen wir das nicht.

Zum einzäunen des Grundstücks und das errichten erster Gehege (vorerst nur durch Gatter getrennt) benötigen wir Zaunmaterial, Draht, Pfosten und Beton.
Dies kostet viel Geld, denn das Grundstück ist über 11.000qm groß und es muss komplett eingezäunt werden – dazu kommen einzelne Areale die eingezäunt werden müssen, um dort provisorische Gehege für Hunde bauen zu können. Es werden vorerst für rund 1.000 Meter Zaun benötigt.

Der Kostenvoranschlag liegt bei ca. 35.000 Lira (ca. 6.500 Euro) nur für das o.g. Material, das heißt ein Meter Zaun kostet nur an Materialkosten ca. 65 Cent.
Dazu kommen dann später noch weitere Kosten für Baufahrzeuge und Arbeiter, aber der Anfang unseres neuen Heim für Tiere beginnt mit dem Material, aus dem dann letztlich ein Zuhause für viele Straßentiere geschaffen werden soll.